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stadt.land.text NRW 2022

stadt.land.text NRW ist ein literarisches Residenz·programm.

Das bedeutet:
Alle 2 Jahre kommen mit dem Programm 10 Autor:innen  nach Nordrhein-Westfalen.
Sie bleiben für 4 Monate dort.
Das nennt man Residenz.
Die Autor:innen sind in 10 verschiedenen Teilen von Nordrhein-Westfalen unterwegs.
Sie lernen Städte, Dörfer und Menschen in Nordrhein-Westfalen kennen.
Sie schreiben im stadt.land.text-Blog darüber.
Sie machen Lesungen.
Sie teilen Inhalte bei Instagram und Facebook.
Sie teilen ihre Eindrücke auf viele verschiedene Arten.
Die nächste Residenz findet von März bis Juni 2022 statt.
Es ist die dritte Residenz.
Diese Autor:innen sind 2022 dabei:
Ulrike Anna Bleier, Rabab Haidar, Neïtah Janzing, Tanja Maljartschuk, Kadir Özdemir, Álvaro Parrilla Álvarez, Tobias Schulenburg, Tobias Siebert, Dorian Steinhoff und Stefanie de Velasco.

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Über das Projekt

10 Regionen – 10 Autor:innen

stadt.land.text NRW ist ein literarisches Residenz·programm.
Das bedeutet:
Alle 2 Jahre kommen mit dem Programm 10 Schriftsteller:innen nach Nordrhein-Westfalen.
Sie bleiben dort für 4 Monate.
Das nennt man Residenz.
Die Autor:innen sind in 10 verschiedenen Teilen von Nordrhein-Westfalen unterwegs.
Sie lernen Nordrhein-Westfalen kennen.
Wichtig ist aber:
Sie lernen nicht nur die großen Städte kennen.
Sondern auch Dörfer und Landschaften.
Und die Menschen in NRW.
Sie schreiben im stadt.land.text-Blog darüber.
Sie machen Lesungen in verschiedenen Orten in NRW.
Sie teilen Inhalte bei Instagram und Facebook.
Sie teilen ihre Eindrücke auf viele verschiedene Arten.

 

Das Rahmen·programm

Neben dem Residenz·programm stadt.land.text NRW gibt es noch ein Rahmen·programm.
Die stadt.land.text Passagen.

Zum Rahmen·programm gehören:
• Netzwerk·treffen
• Schreib·werkstätten
• Ausflüge
Die Autor:innen treffen sich zum Austausch.
Sie besprechen ihre Arbeit miteinander.
Und sie nehmen Verbindung auf zu Menschen aus den Bereichen Kunst und Kultur in NRW.

Die Residenz dauert 4 Monate.
Am Ende dieser Zeit stellen die Autor:innen ihre Arbeiten vor.
Und einige der Texte erscheinen als Buch.

Im Laufe der Jahre

Das Projekt gibt es schon einige Jahre.
Die Idee dazu kam aus Aachen.
Dort wurde so ein Projekt zuerst ausprobiert.
2017 gab es das Projekt 20 Jahre lang.
Das war ein Jubiläum.
Zum Jubiläum wurde das Projekt dann auch in Nordrhein-Westfalen gemacht.
In 10 Kultur·regionen.
Eine Region ist ein Teil von Nordrhein-Westfalen.
Man kann auch Gebiet dazu sagen.
Im Jahr 2020 entwickelte sich stadt.land.text NRW daraus.
Das Projekt zeigt die freie künstlerische Arbeit der Autor:innen.
Von März bis Juni 2022 findet stadt.land.text NRW zum dritten Mal statt.
Unter der Leitung der Kultur·region Münster·land.
Zum ersten Mal nehmen auch Autor:innen teil, die nicht auf Deutsch schreiben.

Die Anthologie stadt.land.text NRW 2020

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Blog

10 Regionen 10 Blogs

Was passiert in den 10 Kultur·regionen NRWs während stadt.land.text?
Im Blog kann man die Texte der Aurtor:innen lesen.
Sie teilen Texte über ihre Eindrücke in NRW.
Man kann im Blog auch die Texte aus den Jahren 2017 und 2020 lesen.

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Die Autor:innen

Die Autor:innen wollen die 10 Kultur·regionen NRWs erleben.

Mit allem, was dazu·gehört:
Jugend·kultur.

Queeres Leben auf dem Land erkunden.
Fahrrad·touren und Wanderungen auf der Straße der Arbeit.

Die Autor:innen wollen nachhaltig erzählen.
Sie wollen über Zusammen·halt und Trennung schreiben.
In der Stadt und auf dem Land.
Viele Autor:innen haben sich beworben.
Sie haben aufgeschrieben:
Was will ich bei stadt.land.text NRW machen?
Worüber will ich schreiben?
Die Jury hat 10 Autor:innen ausgewählt.
Sie haben einen Platz in der Residenz bekommen.
Sie sind bei der dritten Ausgabe von stadt.land.text dabei.
2022 konnten sich zum ersten Mal auch Autor:innen bewerben, die nicht auf Deutsch schreiben. So ist es bei Rabab Haidar, Neïtah Janzing, Tanja Maljartschuk und Álvaro Parrilla Álvarez.
Hier finden Sie einen Überblick über die Autor:innen im Jahr 2022.

 

Kadir Özdemir (Aachen)

Kadir Özdemir wurde 1977 geboren.
Er studierte Neuere Geschichte und Soziologie.
Er arbeitet zu den Themen LGBTIQ* und Migration.
Viele seiner Texte wurden gedruckt.
In vielen Anthologien und Zeitschriften.
Er schreibt regelmäßig Kolumnen.
Kadir Özdemir ist auch Schauspieler und Performer.
Er hat die Theaterg·ruppe Die Migrationserb:innen gegründet.
In der Theater·gruppe stehen Schauspieler:innen auf der Bühne, zusammen mit Migrant:innen.
Kadir Özdemir ist Preisträger hat den CLINCH FESTIVAL AWARDS 2021 gewonnen.
Das ist ein Preis für seine Arbeit.
Und er war Stipendiat bei Occupy Kultur! Mentoring·programm für neue Blick·winkel in der Kultur.
Kadir Özdemir macht das Projekt Projekt Bubbles.
Er schreibt und arbeitet in der Kultur·region Aachen.
Dort möchte er zu diesen Fragen arbeiten:
Was hält uns zusammen?
Und was trennt uns?
In der Stadt.
Und auf dem Land.
Und wer ist überhaupt ‚uns‘?
Kadir Özdemir schreibt Kurz·geschichten.
Mit seinen Kurz·geschichten will er Lebens·geschichten erzählen.
Und er will sich mit anderen Menschen vernetzen.
Mit Künstler:innen, Aktivist:innen und Bürger:innen vernetzen.

 

Ulrike Anna Bleier (Bergisches Land)

Ulrike Anna Bleier wurde 1968 geboren.
Sie lebt in Köln und in der Ober·pfalz.
Sie schreibt Bücher und Texte.
Dafür hat sie schon viele Preise gewonnen.
Sie hat verschiedene Stipendien bekommen.
Eines davon war in Kanada.
2017 hat Ulrike Anna Bleier ihren ersten Roman geschrieben.
Er heißt Schwimmer·becken.
Der Roman stand auf einer Liste der 10 besten Bücher aus unabhängigen Verlagen.
Ulrike Anna Bleier macht das Projekt Kölner Kultur·paten.
Dafür bringt sie Menschen aus den Bereichen Wirtschaft und Kunst zusammen.
Bei stadt.land.text arbeitet Ulrike Anna Bleier im Bergischen Land.
Sie lädt die Menschen dazu ein, mit ihr auf der Straße der Arbeit zu wandern.
Und von der eigenen Arbeit zu erzählen.
Warum arbeiten wir, was wir arbeiten?
Welche Bedeutung hat Arbeit für uns?
Welche Verbesserungen wünschen wir uns?
Aus den Erzählungen der Menschen schreibt Ulrike Anna Bleier Porträts.
So entsteht eine digitale Straße der Arbeit durch das Bergische Land.
Digital bedeutet:
Man kann die Portraits im Internet lesen.

 

Dorian Steinhoff (Hellweg)

Dorian Steinhoff wurde 1985 geboren.
Er ist Deutscher und Österreicher.
Er studierte Philosophie, Rechtswissenschaften und Germanistik an der Universität Trier.
Seit 2010 arbeitet er als freier Autor.
Das heißt:
Er schreibt Bücher und Texte.
Er schreibt gereimte Texte, Texte für die Bühne und Texte fürs Radio.
Dorian Steinhoff hat das Projekt phileas FESTE gegründet.
Und er leitet das Projekt.
In dem Projekt entwickelt er zusammen mit anderen neue Formen des Geschichten·erzählens.
Für seine Arbeit hat er viele Preise gewonnen.
Er schreibt Texte in 5 verschiedenen Sprachen.
Bei stadt.land.text arbeitet Dorian Steinhoff in der Kultur·region Hellweg.
Er wird die Kultur·region auf dem Renn·rad entdecken.
Er wird wieder anhalten.
Er schreibt über seine Fahrten.
Über Orte und Begegnungen.
Man kann seine Strecken, Fotos und Texte im Internet sehen.
Auf der Internet·seite Komoot.
Dort kann man die Fahrt·strecken auf einer Karte sehen.
Man kann dazu ein Portrait der Region lesen.
Und Portraits von Menschen, denen Dorian Steinhoff begegnet.
Er lädt Menschen dazu ein, mit ihm zusammen zu fahren.

 

Neïtah Janzing (Münsterland)

Neïtah Janzing wurde 1997 geboren.
Sie hat Kostüm·bild und Bühnen·bild in Kanadas studiert.
Dort hat sie monatliche Lese·bühnen organisiert.
Also Treffen zum Lesen auf der Bühne.
In einer Bibliothek.
2019 wanderte Neïtah Janzing nach Deutschland aus.
Seitdem gehört sie zu einem Netz·werk französisch·sprachiger Autorinnen in Berlin.
Das Netz·werk heißt Résau des Autrices francophones de Berlin.
Das Netz·werk organisiert Lesungen und Text·werkstätten.
Neïtah Janzing war zweimal Teilnehmerin einer Web- Residenz.
Also bei einer Residenz im Internet.
2021 stellte sie Kurz·gedichte in einem Krankenhaus in Madrid in Spanien aus.
Neïtah Janzing macht Brief·projekte.
Sie lädt Menschen dazu ein, Briefe an Unbekannte zu schreiben.
Das hat sie schon in Deutschland und Tschechien gemacht.
Für die Residenz macht sie damit weiter.
Sie macht Fotos im Münster·land.
Aus diesen Fotos macht sie Post·karten.
Auf die Post·karten schreibt sie ihre Eindrücke.
Und dann verschickt sie die Post·karten an unbekannte Leute.

 

Álvaro Parrilla Álvarez (Nieder·rhein)

Álvaro Parrilla Álvarez wurde 1983 geboren.
Er schreibt Dreh·bücher und macht Filme.
Er schreibt Texte und Bücher.
Er ist begeistert von Musik, Film und Büchern.
Álvaro Parrilla Álvarez hat Medien·wissenschaft studiert.

An der Uni von Sevilla in Spanien.
Da machte er auch erste Kurz·filme.
Und er schrieb Texte.
2014 kam er nach Deutschland.
Hier arbeitete er an seinem Kurz·film Gold·fische.
Und er studierte noch Dreh·buch und Filme·machen.
Danach machte er noch 2 Kurz·filme.
Den Kurz·film Inter·kosmos im Jahr 2020.
Und den Kurz·film Viereinundfünfzig im Jahr 2022.
Álvaro Parrilla Álvarez hat seiner Residenz einen Titel gegeben.
Er gibt ihr den Titel 2 Andalusier im Wilden Westen.
In der Zeit will er Spuren seines Groß·onkels Manolo suchen.
Über 50 Jahre lang lebte Manolo am Nieder·rhein.
Aber für seine Familie war Manolo ein Fremder.
Wer war Manolo?
Warum hatte er sich NRW zum Leben ausgesucht?
Jetzt ist Manolo schon seit 20 Jahren tot.
Und Álvaro Parrilla Álvarez sucht nach Antworten auf diese Fragen.
Am Nieder·rhein.
Unter weitem und freiem Himmel.
In einer weiten Landschaft.
Wie in einem Western·film in der Dämmerung.

 

Tobias Schulenburg (Ostwestfalen-Lippe)

Tobias Schulenburg wurde 1987 geboren.
Er lebt in Köln.
Aber jetzt natürlich bald in Ostwestfalen-Lippe.
Er schreibt und zeichnet.
Seit 2018 studiert er an der Kunst·hoch·schule für Medien in Köln.
Im Jahre 2020 erschien sein erstes Buch.
Es heißt: Es sich schön machen.
Aber Tobias Schulenburg war nicht schon immer Autor.
Vorher war er Automobil·designer.
Das heißt:
Er hat das Aussehen neuer Autos gestaltet.
Während der Residenz will Tobias Schulenburg zeichnen und Texte schreiben.
Er gibt seiner Arbeit bei der Residenz den Titel:
Ich kannte niemanden und alle waren nett.
Diese Fragen interessieren Tobias Schulenburg:
• Wie gehen wir mit unserer Zeit um?
• Wie kommen wir durch die Tage?
Außerdem interessiert er sich für diese Themen:
• Einkaufs·zentren
• Park·plätze
queeres Leben
• Motor·sport
• romantische Wald·wege
• Mode
• Glauben
• Essen in Schnell·restaurants
• Flohmärkte
• Büro·gebäude
• Gewässer aller Art und ihre Ufer
• Tiere
• Müll·kippen
• Siedlungen, also Wohn·orte von Menschen
• Tankstellen
• kreuz und quer gehen
• Alten·heime
• Dämmerungen
• Eis·dielen
• Kraft·werke
• Alkohol trinken
• Werks·verkäufe, also Dinge direkt in einer Firma kaufen

 

Stefanie de Velasco (Rhein·schiene)

Stefanie de Velasco wurde 1978 geboren.
Ihre Eltern kamen aus Spanien.
Stefanie de Velasco wuchs in Oberhausen und Bonn auf.
Stefanie de Velascos erstes Buch heißt Tiger·milch.
Es wurde in viele Sprachen übersetzt.
Und die Geschichte des Buches wurde verfilmt.
Zusammen mit anderen streikte Stefanie de Velasco für eine gerechtere Klima·politik.
Sie setzt sich für mehr Umwelt·schutz ein.
2020 hat sie ein Wohn·fahrrad aus Schritt gebaut.
Damit fährt sie jetzt durch ganz Deutschland.
Um Geschichten zu erzählen.
Geschichten, an die die Menschen sich erinnern.
Während der Residenz kehrt Stefanie de Velasco an die Orte ihrer Kindheit und Jugend zurück.
Sie will heraus·finden:
• Sind die Pfützen in Sankt Augustin im Frühling immer noch voller Kaul·quappen?
• Wenn nein, warum nicht?
• Welche Landschaften und Bäume gibt es an der Rhein·schiene?
• In welcher Sprache kann man gut über Landschaften und ihre Veränderung sprechen?

 

Rabab Haidar (Ruhr·gebiet)

Rabab Haidar wurde 1977 geboren.
Sie wuchs in Syrien und Bahrain auf.
Jetzt lebt sie in Berlin.
Rabab Haidar studierte Englische Literatur.
An einer Universität in Syrien.
Sie ist Übersetzerin und schreibt Texte für Zeitungen und Internet·seiten.
Rabab Haidar reist viel.
Sie war schon in vielen verschiedenen Ländern in Süd·asien, Europa, Nord·afrika und Ost·afrika und im Mittleren Osten.
Rabab Haidar glaubt:
So kann sie das Zusammen·leben der Menschen besser verstehen.
2012 hat Rabab Haidar ihr erstes Buch geschrieben.
Es heißt: Land des Granat·apfels.
Seit 2017 schreibt Rabab Haidar für verschiedene deutsche Zeitschriften und Internet·seiten.
Zum Beispiel für Zeit Online, Vogue und weiterschreiben.jetzt.
2019 bekam Rabab Haidar ein Stipendium.
So kam sie nach Deutschland.
Seitdem hat sie verschiedene Lesungen gemacht.
Und sie trat bei Festivals auf.
In ihrer Zeit bei stadt.land.text NRW will Rabab Haidar mit einem Projekt weiter·machen.
Das Projekt heißt Barfuß·laufen in kleinen Gärten.
Rabab Haidar will Geschichten schreiben über das Leben im Ruhr·gebiet.
Sie will die Geschichten der Menschen aufschreiben.
In Bars, Cafés, Museen, Parks, und auf Märkten.
Es geht um unsere Hobbys.
Um Fans verschiedener Fußball·clubs.
Um Bier·sorten.
Und um unseren Alltag in der Quarantäne.

 

Tanja Maljartschuk (Sauerland)

Tanja Maljartschuk wurde 1983 geboren.
Sie kommt aus der Ukraine.
Aus der Stadt Iwano-Frankiwsk.
Dort hat sie auch studiert.
Seit dem Jahr 2011 lebt Tanja Maljartschuk in Wien.
2019 hat Tanja Maljartschuk ihr letztes Buch geschrieben.
Es heißt Blauwal der Erinnerungen.
Es erschien auch auf Deutsch.
Tanja Maljartschuk schreibt Texte für viele Zeitungen.
Zum Beispiel für die FAZ und Die Zeit.
Und sie macht Beiträge fürs Radio.
Zum Beispiel für den österreichischen Sender ORF.
Für ihre Arbeit hat Tanja Maljartschuk verschiedene Preise bekommen.
Zum Beispiel den Preis Buch des Jahres der BBC Ukraine im Jahr 2016.
Und 2018 den Ingeborg-Bachmann-Preis für die Erzählung Frösche im Meer.
In der Residenz will Tanja Maljartschuk zur Zeit des 2. Weltkriegs im Sauerland arbeiten.
Sie will Informationen finden zu Zwangsarbeiter:innen aus Ost·europa.
Wie wird an diese Menschen erinnert?
Dazu will will Tanja Maljartschuk Texte schreiben.

 

Tobias Siebert (Süd·westfalen)

Tobias Siebert wurde 1993 geboren.
Er ist Autor.
Er hat am Deutschen Literatur·institut Leipzig studiert.
Vorher hat er in Mainz und Wien studiert.
Tobias Siebert schreibt Texte für verschiedene Zeitschriften und Anthologien.
Und mit anderen gemeinsam veranstaltet er die Lese·reihe anemonen.
2021 hätte Tobias Siebert fast den Literatur·förder·preis der Landes·hauptstadt Mainz bekommen.
Er war im Finale.
Tobias Siebert lebt in Leipzig.
Er macht das Projekt Komm, lass raus·gehen.
Bei der Residenz will er sich auf eine Suche machen.
Er sucht nach Spuren von Sub·kultur.
Er sucht diese Spuren in Süd·westfalen.
Und im Internet.
Er will wissen:
Welche Rolle spielen größere Städte für eine Sub·kultur?
Welche Hobbys kann man nur auf dem Land ausleben?
Aber in der Stadt nicht?
Zu diesen Fragen wird Tobias Siebert in seinem Text kleine, kurze Texte schreiben.

 

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Kultur·regionen

 

Die 10 Kultur·region

Das Land Nordrhein-Westfalen besteht aus diesen 10 Kultur·regionen:
• Aachen
• Bergisches Land
• Hellweg
• Münsterland
• Nieder·rhein
• Ostwestfalen-Lippe
• Rhein·schiene
• Ruhr·gebiet
• Sauerland
• Süd·westfalen
Die 10 Kultur·regionen : sind ganz unterschiedlich.
Flach oder bergig.
Städtisch oder ländlich.
Klein oder groß.
Die 10 Kultur·regionen: zeigen:
NRW ist vielfältig.
Auch in Kunst und Kultur.
Seit den 1990er Jahre fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW Kultur·projekte.
Damit es neue Formen von Zusammen·arbeit gibt in den Bereichen Kunst und Kultur.
Darum gibt es 10 Koordinierungs·büros der Kultur·regionen.
Man kann sich dort melden.
Dort erfährt man mehr über die Förderung.
stadt.land.text NRW ist das erste gemeinsame Projekt der 10 Kultur·regionen.
Was ist das Ziel von stadt.land.text NRW?
Es soll neue Texte über die 10 Kultur·regionen : geben.
Neue Blick·winkel.
Und es soll mehr Austausch geben.
Über die Kunst und die Kultur in NRW.

 

Die Regionen stellen sich vor


Region Aachen

Wir finden neue Wege für die Kultur
Wofür ist die Region berühmt?
Karl den Große, Karneval, RWTH Aachen, der Drei·länder·punkt, Eifel, der Aachener Weihnachts·markt mit lecker Printen
Auch das kommt aus Aachen: E-Autos, klassische Musik an ungewöhnlichen Orten, der National·park, das Schritt_Macher-Tanz·festival, alte Industrie·anlagen, die sich verändern, Nähe und Nachbarschaft zu 2 Ländern: Belgien und die Niederlande.
Literarische Besonderheiten: Norbert Scheuer, der Walter Hasenclever-Preis, Die Euregio liest, Lit.Eifel, Heinrich-Böll-Haus, Nordeifel-Mordeifel, Literarischer Sommer, Aachener Krimi·tage
Resident:innen in Aachen: Kadir Özdemir (2022), Pascal Bovée (2020), Slavica Vlahovic (2017)

 

Region Bergisches Land

Wir haben Geschichte – aber auch gute neue Ideen
Wofür ist die Region berühmt?
Neandertaler, Schwebe·bahn, Waffeln und Häuser in den 3 Farben schwarz, weiß und grün.
Aber das kommt auch aus dem Bergischen Land: Stein·brüche, Tal·sperren, Messer und Scheren, Pina Bausch, Karlheinz Stockhausen und Herzog von Berg, nach ihm wurde das Bergische Land benannt.
Literarische Besonderheiten: Ulla Hahn, Else Lasker-Schüler, Friedrich Engels, Wuppertaler Literatur Biennale, Literaturstadt Langenberg
Resident:innen: Ulrike Anna Bleier (2022), Tilman Strasser (2020), Dimitri Manuel Wäsch (2017)

 

Region Hellweg

Viele Wege führen in die Region Hellweg
Wofür ist die Region berühmt?
Salz·bergwerke, Grün·sand·stein und Kohle, den welt·größten Glas·elefanten und als eine der ältesten Straßen Europas
Aber auch das kommt aus Hellweg: Heil·bäder, das Zentrum für Internationale Licht·kunst Unna, Take5 Jazz·festival und hellwach – internationales Theater·festival für junges Publikum
Literarische  Besonderheiten: Mord am Hellweg
Resident:innen: Dorian Steinhoff (2022), Annika Stadler (2020), Matthias Jochmann (2017)

 

Region Münsterland

Das gute Leben
Wofür ist die Region berühmt?
Schlösser, den Münster-Tatort, Pferde und Fahrräder
Aber auch das kommt aus Münster: Korn, Renaturierung, Neo·klassik, Skulpturen
Literarische Besonderheiten: Annette von Droste-Hülshoff, das Center for Literature, das Kultur·gut Haus Nottbeck, das Lyriker·treffen Münster, Briefe von Felix
Resident:innen: Neïtah Janzing (2022), Charlotte Krafft (2020), Claudia Ehlert (2017)

 

Region Nieder·rhein

Diese Landschaft kann man nicht verwechseln
Wofür ist die Region berühmt?
Hanns Dieter Hüsch, Samt und Seide, Claudia Schiffer, weite Horizonte, Spargel und Sauer·kraut frisch vom Fass.
Aber auch das kommt vom Nieder·rhein: Proteste für mehr Umwelt·schutz, Künstler*innen wie Joseph Beuys , sich mit Europa verbunden fühlen
Literarische  Besonderheiten: das Europäische Übersetzer-Kollegium in Straelen, literarischer Sommer in 20 Städten in Deutschland, Belgien und den Niederlanden und Christoph Peters Buch Dorf·roman
Resident:innen: Álvaro Parrilla Álvarez (2022), Carla Kaspari (2020), Deborah Kötting (2017)

 

Region Ostwestfalen-Lippe

Hier kommen Groß·stadt und Landschaft zusammen
Wofür ist die Region berühmt?
viel Landschaft, Lippischen Pickert, die Extern·steine, den Teutoburger Wald, das Kloster Corvey, bekannten Firmen wie Bertelsmann, Dr. Oetker und Miele.

Aber auch das kommt aus Ostwestfalen-Lippe: die Jugend·zentren AJZ Bielefeld, FlaFla Herford und JZ Oerlinghausen, Senner Wild·pferde, das Straßen·theater·festival Bild·störung in Detmold, das Hermanns·denkmal, die Bielefelder Nacht·ansichten, das welt·größte Computer·museum und Marta Herford

Literarische Besonderheiten: Wigalf Droste, Jenny Aloni, Das Europäische Laboratorium, das naturtrüb magazin, Ost·block, das Kultur·haus Bielefeld, das Literatur– und Musik·festival Wege durch das Land, das Literatur·fest Poetische Quellen
Resident:innen: Tobias Schulenburg (2022), Yannic Han Biao Federer (2020), Theresa Hahl (2017)

 

Region Rhein·schiene

Von der Burg zu modernen Fabriken
Wofür ist die Region berühmt?
Altbier und Kölsch, Kunst und Klüngel, und Kirmes, Beethoven, Schumann, Jospeh Beuys, Gerhard Richter,  Dom und Münster, zusammen Feste feiern
Aber auch das kommt aus der Region Rhein·schiene: Költ  und Sake , Kirsch·blüte, auf Berge steigen, Moscheen und Tempel, Nähe, aber auch Freiheit
Literarische  Besonderheiten: Heinrich Heine und Heinrich Böll, Wohn·ort von Uwe Johnson, Hans Pleschinski und Thomas Meinecke, die Düsseldorfer Literatur·tage, LitCologne und  Käpt’n Book.
Resident:innen: Stefanie de Velasco (2022), Larissa Schleher (2020), Marie-Alice Schultz (2017)

 

Region Ruhr·gebiet

Von den Fabriken zur Hoch·schule
Wofür ist die Region berühmt?
Pommes und Curry·wurst, Trink·hallen, alte Fabrik·gebäude, ehrliche und direkte Menschen.
Aber auch das kommt aus dem Ruhr·gebiet: Vielfalt in Kunst und Kultur, großartige grüne Natur, Halden – die Berge des Ruhr·gebiets.
Literarische Besonderheiten: das Lesart.Festival, LiteraturAufRuhr, dem kleinsten Poesie·festival der Welt: Open Air 178, Literatürk, Cornelia Funke, Ralf Rothmann, Hape Kerkeling.
Resident:innen: Rabab Haidar (2022), Brandstifter (2020), Melanie Huber (2017)

 

Region Sauerland

Neue Erfindungen und Natur
Wofür ist die Region berühmt?
für 1000 Berge und viele Tal·sperren, Brauereien und Schützen·feste, Weihnachts·bäume und Urlaubs·ort für viele Menschen.
Aber auch das kommt aus dem Sauerland: gute Strecken fürs Ski·fahren und Fahrrad·fahren, viele große Firmen, Heimat·stuben, Chöre, Tanz·gruppen, Musik·vereine und viele Schützen·vereine, Bild·stöcke, Kreuz·wege, Kapellen und Kirchen, den Sauerland-Herbst, den Spirituellen Sommer und die Briloner JazzNacht .
Literarische  Besonderheiten: Die CRIMINALE, Dichter und Dichterinnen wie F.W. Grimme und Christine Koch, Siedlinghauser Kreis, der Schmallenberger Dichter·streit, das Sauerländer Mund·art·archiv und das Plattdeutsche Wörter·buch
Resident:innen: Tanja Maljartschuk (2022), Justine Z. Bauer (2020), Christian Caravante (2017)

 

Region Süd·westfalen

Kultur finden wir gut!
Wofür ist die Region berühmt?
Eisen, Wasser, Reibe·kuchen, viele kleine Fabrikskes, sehr gute Bier-Brauereien
Aber auch das kommt aus Süd·westfalen: erfolgreiche Firmen, viel erzählen, Kultur an der frischen Luft feiern: KulturPur, Süd·westfalen sagenhaft , Kunst·wander·wege, Licht·routen

Literarische Besonderheiten: LeseLust Süd·westfalen, das Europäische Literatur·festival VielSeitig in Siegen, das Verleburger Literatur·pflaster .
Resident:innen: Tobias Siebert (2022), Dr. Barbara Peveling (2020), Lisa Kaufmann (2017)
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Termine

Was passiert wann und wo?
Und mit wem?
Hier finden Sie alle stadt.land.text NRW-Termine im Überblick.
Es werden immer wieder neue Termine eingetragen.
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Archiv

Hier können Sie Texte aus den früheren Residenzen lesen.
Aus den Jahren 2017 und 2020.
Außerdem finden Sie hier die Texte der stadt.land.text Aachen-Ausgaben 2014, 2015 und 2016.
Viel Spaß beim Lesen.

2020

Pascal Bovée, Region Aachen |  Tilman Strasser, Bergisches Land | Annika Stadler, Hellweg | Charlotte Krafft, Münsterland | Carla Kaspari, Niederrhein | Yannic Han Biao Federer, Ostwestfalen-Lippe | Larissa Schleher, Rheinschiene | Brandstifter, Ruhrgebiet | Justine Z. Bauer, Sauerland | Dr. Barbara Peveling, Südwestfalen

2017
Slavica Vlahovic, Region Aachen | Dimitri Manuel Wäsch, Bergisches Land | Matthias Jochmann, Hellweg | Claudia Ehlert, Münsterland | Deborah Kötting, Niederrhein | Theresa Hahl, Ostwestfalen-Lippe | Marie-Alice Schultz, Rheinschiene | Melanie Huber, Ruhrgebiet | Christian Caravante, Sauerland | Lisa Kaufmann, Südwestfalen

2016
Zu den Beiträgen von Marie Ludwig.

2015
Zu den Beiträgen von Harald Gerhäußer.

2014
Zu den Beiträgen von Ines Kubat.
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Kontakt

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