Blog | Sauerland (2020)

Justine Z. Bauer

Sauerland

Justine Z. Bauer

Justine Z. Bauer (geb. 1990) wuchs mit drei Geschwistern auf einem Bauernhof auf. Sie hat ein Diplom in Bildender Kunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie war nominiert für den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2018 und erhielt eine Einladung zur Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung 2020. Zurzeit studiert sie postgradual Spielfilmregie/Drehbuch an der KHM. Das Studium finanziert sie sich durch das Ernten von Bärenklausamen im Sommer und das Arbeiten auf einer Huskyfarm im arktischen Winter, wo sie Tourist:innen das Fahren auf Hundeschlitten beibringt. Im Sauerland will Justine Z. Bauer mit ihrem Projekt Zwischen den Siloballen den Landwirten und (insbesondere) Landwirtinnen eine Stimme geben und eine tragisch-komische Geschichte über das Leben auf dem Land in NRW verfassen.

Justine Z. Bauer zu Gast im stadt.land.text Podcast 2020

Die Samenhändlerin / der erste Teil

Die Samenhändlerin / der erste Teil Der Platz ist mit Gattern umstellt und mit Rindenmulch aufgefüllt. In der Mitte steht […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Justine Bauer

Blog | Ruhrgebiet (2020)

Brandstifter

Ruhrgebiet

Brandstifter

Brandstifter lebt in Mainz und ist ein international aktiver interdisziplinärer, konzeptueller Aktionskünstler, Autor und Musiker. Seine vielfach ausgezeichneten Arbeiten decken ein breites Spektrum ab: Collage, Copy Art, Interventionen im öffentlichen Raum, Konkrete Poesie, Buchkunst, Lyrik, experimentelle Musik, Soundpoetry, Lesung und Performance. Er ist Herausgeber der Collaborations Artists’ Books Reihe antipodes und der Fundzettelzeitschrift Lost & Found sowie erster Vorsitzender des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e. V. in der Walpodenakademie. 2020 möchte Brandstifter als Regionsschreiber verlorene Botschaften in Form von Zetteln in NRW sammeln, um daraus eine Asphaltbibliotheque Ruhrgebiet zu errichten, die das Leben der Kulturregion abbildet.

Brandstifter zu Gast im stadt.land.text Podcast 2020

partnertherapie ist zwingend notwendig!

melanie ließ den scheibenwischerarm mit einem saftigen schmatzen an die windschutzscheibe zurückschnalzen. zwischen wischerblatt und windschutzscheibe klemmte nun auf der […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Brandstifter

Blog | Rheinschiene (2020)

Larissa Schleher

Rheinschiene

Larissa Schleher

Larissa Schleher (geb. 1993) hat Wirtschaftswissenschaften, Theologie und Germanistik in Stuttgart studiert. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet: u. a. mit dem Lyrix-Preis des Deutschlandfunks und dem StoryApp-Preis des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs. Ihr Debutroman wurde vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg gefördert. In der Rhein- schiene will sie die Möglichkeit ergreifen, den scheinbar „ungeliebten ‚All-Tag‘ einmal genauer unter die (schriftstellerische) Lupe und unter die (Foto-)Linse zu nehmen.“ In einem Fototextbuch möchte sie ausgewählte Bewohner:innen der Region an Orten treffen, die für sie Alltag darstellen, um mit ihnen darüber zu reflektieren, was der Alltag für sie bedeutet. Der Clou: Die Essenzen dieser Reflexionen sollen zu Ausgangspunkten für die Gespräche mit der jeweils folgenden Person werden, sodass die Menschen nicht nur mit ihr, sondern durch sie auch miteinander sprechen.

Larissa Schleher zu Gast im stadt.land.text Podcast 2020

Alltags-Abschluss – Ausstellung, Austausch, Auslese

Im Weltkunstzimmer in Düsseldorf fand im Juni 2020 der offizielle Abschluss meines Alltags-Interviews-Schreibmaschinen-Projektes statt, mit einer Ausstellung der Interviews, einer […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Larissa Schleher

Blog | Ostwestfalen-Lippe (2020)

Yannic Han Biao Federer

Ostwestfalen-Lippe

Yannic Han Biao Federer

Yannic Han Biao Federer (geb. 1986) hat in Bonn, Florenz und Oxford Germanistik und Romanistik studiert. Er promoviert aktuell in Bonn und arbeitet im Literaturhaus Köln. Für seine literarischen Texte erhielt er zahlreiche Preise: u.a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium (2017), den Harder Literaturpreis und den Hauptpreis der Wuppertaler Literatur Biennale (2018). Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt wurde ihm der 3sat-Preis zugesprochen. 2019 erschien sein Debütroman Und alles wie aus Pappmaché bei Suhrkamp. Geleitet von der Frage, wie Peripherie und Zentrum ineinanderfließen, will Yannic Federer die Kulturregion gezielt abseits der Stadtzentren abschreiten und dabei fotografisch und textlich Notizen anlegen, die in wöchentliche Blog-Berichte und tägliche Instagram-Storys einfließen.

Yannic Han Biao Federer zu Gast im stadt.land.text Podcast 2020

Acht: Byebye Bellersen

Ich räume den Kühlschrank aus, zwei Joghurts, ein abgepackter Bulgursalat, ein Rest Käse. Auf der Anrichte noch ein wenig Brot, […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Yannic Han Biao Federer

Blog | Bergisches Land (2020)

Tilman Strasser

Bergisches Land

Tilman Strasser

Tilman Strasser (geb. 1984) hat nach seinem Studium in Hildesheim für verschiedene Film- und Fernsehproduktionsfirmen als Storyliner und Entwickler gearbeitet. Heute ist er als freier Autor und Literaturvermittler in Köln zu Hause. Strassers Tor zum Bergischen Land sind die Menschen. Auf Erkundungsreisen sollen Porträts von „den Leuten“ der Region entstehen. Doch Vorsicht: Manchen will er „etwas andichten“, manches „schräg beleuchten, sodass ein neuer Blickwinkel entsteht“ und manche Porträts gar „komplett erfinden“ – möglichst so, sagt er, dass man es nicht merkt …

Tilman Strasser zu Gast im stadt.land.text Podcast 2022

Der Typ

Du, ich bin einfach nur froh, wenn ich heute hier rausgeh. Ich komm hier jeden Tag mit guter Laune. Sagen […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Tilman Strasser

Blog | Münsterland (2020)

Charlotte Krafft

Münsterland

Charlotte Krafft

Charlotte Krafft (geb. 1991) studierte Deutsche Literatur in Berlin und Literarisches Schreiben am Literaturinstitut in Leipzig. Mit drei befreundeten Autor:innen gründete sie die Rich Kids of Literature, ein Kollektiv, das durch öffentliche Events und Aktionen neue Zielgruppen erschließt und junge Autorinnen und Autoren mit interessanten literarischen Ansätzen fördert. Als Tochter zweier Landschaftsarchitekten mit einem Faible für Science-Fiction, Horror und Fantastik fragt sich Charlotte Krafft: „Warum beziehen und bezogen sich fast alle Zukunftsvisionen immer auf urbane Ballungszentren, und warum spielt die Entwicklung von Orten und Landschaften mit Denkmalwert kaum je eine Rolle darin?“ Im Münsterland möchte sie der Frage nachgehen, „ob der ländliche Raum, das Dorf, die Kleinstadt nicht gerade wegen seiner Vernachlässigung in der spekulativen Literatur auch als unbeschriebener Hoffnungsraum dienen könnte“.

Charlotte Krafft zu Gast im stadt.land.text Podcast 2020

DANKE

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge sitze ich nun im Zug zurück nach Berlin.Lange Abschiede sind meine Sache nicht. […]

Mehr lesen …

Vorherige Beiträge von Charlotte Krafft