KLEINANZEIGEN 6. April 2040
Veröffentlicht von am 06.04.2020 19:43 Schreibe einen Kommentar

6. April 2040, Erle, Kreis Borken
Wir suchen neue Mitglieder

Inzwischen ist erwiesen, was wir schon seit Jahren glauben, und worauf sich unser Engagement stützt: Zuspruch, Tanz, Gesang und erotische Rede können das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen unterstützen. Sehen Sie sich hier den derzeit neusten Bericht dazu an. Unsere junge münsterländische Tradition der Pflanzensängi gewinnt somit nicht nur an Wertschätzung, sondern auch an Popularität. Von dieser erfreulichen Entwicklung hoffen wir zu profitieren!
Wollen auch Sie sich aktiv für den Umweltschutz engagieren, ihre Pflanzen-Liebe zum Ausdruck bringen und ein starkes Zeichen gegen die Ausbeutung der Natur setzen? Dann treten sie unserem multilingualen Pflanzensängi-Chor bei! Jeden Mittwoch um 16 Uhr treffen wir uns zum klönen und singen. Dabei nehmen wir uns jedes Mal einen bestimmten Baum, einen Waldabschnitt oder einen Garten vor, von dem wir glauben, dass er unsere Aufmerksamkeit und Zuneigung gerade besonders dringend benötigt. Im nächsten Jahr haben wir außerdem vor, einen kleinen Feldsängi-Wanderchor zu gründen, mit dem wir dann im Frühling die Saat besingen wollen. Wenn Sie Fragen haben, Aufnahmen hören wollen, oder mehr über unseren Verein und unsere Projekte erfahren möchten, melden Sie sich hier, oder kommen Sie einfach am nächsten Mittwoch um 16 Uhr ins Café Erle.
Bei Interesse sehen Sie sich unbedingt auch das Erotic-Talk-Projekt unserer Freunde von Sexecology an!

6. April 2040, Horstmar, Kreis Borken
Schmerzlich vermisst!

Seit gestern Morgen vermissen wir unsere Gerti. Sie ist etwa dreißig Zentimeter groß, zwei Jahre alt und okker-braun gefleckt. Aktuelle Aufnahmen finden Sie hier. Wir machen uns große Sorgen, da Gerti noch nie alleine unterwegs war und sich verlaufen, verletzen oder irgendwo hängen bleiben könnte. Sie hat die unglückliche Angewohnheit, ihren Kopf durch Löcher und Spalten zu stecken, aus denen sie ihn dann nicht wieder herausbekommt. Sie ist so schrecklich neugierig! Außerdem fällt sie noch ab und zu vorn über und hat dann Schwierigkeiten, sich eigenständig wieder aufzurichten. Falls Sie unsere Mini-Giraffe gesehen oder sonst irgendwelche Hinweise über ihren Aufenthaltsort haben, sagen Sie uns bitte Bescheid. Wir sind für jede Hilfe dankbar und zahlen selbstverständlich Finderlohn!

KOMMENTAR 8.4.2041, 17:34 Uhr
ANIMAL ENGINIEERING IST TIERQUÄLEREI! Es ist unmoralisch, genmanipulierte Tiere zu kaufen, zu halten, zu verkaufen, oder auch nur unkritisch darüber zu sprechen. Zur Erzeugung individualisierter Haustiere wie der Mini-Giraffen von IPet müssen meist tausende von Testtieren ihr Leben lassen. Viele der genmanipulierten Embryonen sterben schon im Mutterleib, andere werden zwar lebendig geboren, sind aber aufgrund der genetischen Veränderungen nur wenige Stunden oder Tage überlebensfähig. Manche halten länger durch, aber unter was für Qualen! Zudem werden oftmals hunderte Tiere als Überschuss entsorgt. Nur weil das nicht direkt vor unseren Augen passiert, heißt das nicht, dass wir wegsehen dürfen!
Fast 70% aller Eurasier ernähren sich vegetarisch. Du auch? Wie kannst du es dann verantworten, ein genmanipuliertes Tier zu halten, für das wahrscheinlich hundert andere gestorben sind. Das ist nicht nur heuchlerisch, sondern auch grausam.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.