Zwischenruf: Bergische Limericks II
Veröffentlicht von am 06.07.2020 20:50 Schreibe einen Kommentar

Weil Regionenschreiber zuweilen erneut auf Rückmeldung von Gesprächspartnern warten, gar mit Schreibaufträgen bedacht wurden oder sich Monheim schlicht so gut auf Wohnheim reimt, folgt hier die zweite Fuhre Bergischer Limericks, die sich nicht mehr so eng an das rhythmische Schema hält wie die erste (dem infantilen Grundton bleibt sie indes unverbrüchlich treu).

 

Auf Bergischen Stutengestüten
da spuken die Geister von Gruiten
erschrecken die Pferde
verwirren die Herde
es sind halt echte Knalltüten.

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Für M. Storch:

Was die Langenfelder Welt
im Innersten zusammenhält
ist ohne Frage
des Städtchens Lage
(weil diese Langenfeldern gefällt)

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Ein Koch kochte einst eiligen Schmaus
doch der ward den seinigen ein Graus
da schmiss er den Löffel
unter den Scheffel
und entspannt seitdem in Heiligenhaus

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Für Cordula:

In Velbert aus dem Vollen schöpfen
und volle Kanne Velbert schröpfen
gelingt mit Geschick
und etwas Glück
den Velberter Finanzfachköpfen

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Willst du Dichter werden in Monheim
und lebst aber lang schon im Wohnheim
weil Zähne dir fehlen
und Knie dich quälen
probier’s lieber mal mit ´nem Schonreim

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Für Martina:

Mit fiepsigem Stimmchen wohl klingen
und bebendem Barthaar schön singen
das kann famos
(schier tadellos)
der Mäusechor von Solingen

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Wanderer, kommst du nach Haan
dann hast du vermutlich keinen Plan
drum liegt deines Wegs
ein köstlicher Keks
aus Granit (der ruiniert dir auch noch den Zahn)

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