Zwischenruf: Bergische Limericks
Veröffentlicht von am 27.05.2020 23:46 Schreibe einen Kommentar

Manchmal warten Regionenschreiber auf Rückmeldung von Gesprächspartnern. Gesprächspartner müssen schließlich Gespräche autorisieren. Weil man Gesprächspartner aber nicht drängen soll, warten Regionenschreiber geduldig. Und weil das viel Selbstbeherrschung kostet, fehlt die andernorts.
So entstehen dann infantile Limericks. Wer seine bergische Gegend, sein Dorf, seine Stadt ebenfalls gern in infantilem Limerick verwurstet sähe, schreibe an regionenschreiber@kultur-bergischesland.de

 

Ein Ritter aus bergischem Lande
stritt mit einer diebischen Bande.
Er stritt gar mächtig!
Er ritterte prächtig!
Und floh (aber das nur am Rande).

/

Ein schöner Jüngling aus Odenthal
litt an beträchtlicher Hodenqual.
Ihn drückte ein Schmerz,
er fluchte: Welch Terz!
Und schwor: künftig andere Hosenwahl.

/

Eine Wuppertaler Madame
fuhr einst in der Münchener Tram
und fragte den Schaffner
(der daraufhin baff war):
„Was schwebt sie nicht? Seid Ihr klamm?“

/

Wenn ich nachts nicht besoffen ins Watt krach’
oder volltrunken alpinen Quatsch mach’,
dann lieg ich verhohlen
zwischen den Polen
stocknüchtern in Bergisch-Gladbach.

/

In Leichlingen lag eine Leiche
gleich unter der alten Eiche
ein Entenpaar
das sie da sah
quakte: Besser läg sie im Teiche.

/

Gold, Silber und teures Geschmeide
hort’ ich in der Hildener Heide.
Drum lass mich! Ich geh‘,
ich nehm den RE,
steh‘ bald nicht mehr bei dir in der Kreide.

/

Es war mal ein Wülfrather Bauer,
der sang allen Gassen die Hauer,
mit Oden ans Vieh
und Hymnen, ja die
machten lärmscheue Wülfrather sauer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.